Kaliber 19-01, 19-05

Werkansicht vorn und hinten (Kaliber 19-01):

 

Mit diesem rhombischen Gehäuse beschritten die Designer 1981 neue Wege. Auch technisch hatte das Kaliber 19-01 neben den Anzeigen für Stunde/Minute/Sekunde/Wochentag und nicht permanentem Datum sowie Stoppuhr (0,1 Sekunde) und Beleuchtung einiges zu bieten. Die Uhren dieser Kaliber verfügen über vier offene Drücker. Zum Teil kam hier auch Elektronik aus Japan zum Einsatz. Die Produktion des Kalibers 19-01 erfolgte im ersten Halbjahr 1982. Sie wurden zunächst vom Kaliber 19-05 und Ende des Jahres von den Nachfolgemodellen 19-03 und 19-04 abgelöst. Für alle Uhren des Kalibers 19 war standardmäßig eine Gangabweichung von 2 Sekunden in drei Tagen als normal anzusehen.

 

Unter der blauen Maske mit Aufschrift "ruhla eurochron QLC" arbeitet ein Kaliber 19-01. Der Boden mit markanter Prägung "STAINLESS STEEL BACK 932/483 833 142.3".    

 

Und hier ein 19-01 mit dem Logo "Meister Anker LC QUARTZ" in ansonsten gleicher Gestaltung. Wieder der typische Boden mit den selben Angaben wie oben.  Ein Exemplar aus der Sammlung von "Cartman" Koch.

 

Eine andere optische Variante der "Meister Anker LC QUARTZ". Auch diese Uhr mit der üblichen Bodenprägung. 

 


Werkansicht vorn und hinten (Kaliber 19-05):

Die Produktion der Uhren des Kalibers 19-05 erfolgte im zweiten Halbjahr 1982. Technisch entsprechen sie weitgehend dem Vorgängermodell 19-01. Einziger Unterschied ist die beim 19-05 vorhandene Stoppvorrichtung mit 0,01 Sekunden Genauigkeit. Auch hier stammt der Chipsatz aus Japan. 

 

In diesem Gehäuse ist, äußerlich nicht erkennbar, ein Werk des Typs 19-05 eingebaut. Die Maske trägt die Bezeichnung "ruhla chronograph", der Boden die Aufschrift "STAINLESS STEEL BACK" sowie Angaben zur Batterieart "932/483 833 142.3".

 

Desgleichen hier, jedoch sind die farblichen Elemente der Maske diesmal in grün ausgeführt.

 

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