Kaliber 33, 34

Werkansicht vorn und hinten (Kaliber 33-04):

Vorn als "Glashütte I-33" gekennzeichnet, auf der Platine mit 33-04 geätzt. Mit den Kalibern 33 und 34 schufen die Werktätigen in Glashütte  digitale Uhrwerke, die sich wegen ihres geringen Durchmessers zum Einsatz als Damenarmbanduhr eigneten. Bekannt sind Platinen mit der Bezeichnung 33-01, 33-04, 34-02 (ausnahmsweise ein Sowjetimport aus Minsk) und 34-04. Äußerlich ist nicht erkennbar, welches Kaliber verbaut ist. Technisch recht anspruchslos, ermöglichen diese Uhren entweder die Anzeige von Stunde/Minute oder von Monat/Tag. Außerdem haben sie eine Beleuchtung. Hierfür reichen drei Drücker auf der rechten Seite aus. Ein Drücker ist jeweils versenkt. Sämtliche mir bekannten Gehäusevarianten sind hier abgebildet. Die Masse der Modelle firmierte offensichtlich unter der Herstellerbezeichnung "Ruhla", mir sind bisher nur wenige Ausführungen als "Glashütte" bekannt. Diese Uhren wurden zwischen 1984 und 1991 gefertigt.

 

Diese edle vergoldete Damenuhr mit ihrem originalen Milanese-Armband trägt die Bezeichnung "Glashütte QUARTZ" und auf dem Bodendeckel eine "41". Es handelt sich um ein Exportmodell (möglicherweise Kaliber 33-04) für den "Quelle-Versand". Ich bedanke mich bei Anton Tonev aus Sofia für die Bilder!

 

In dieser Uhr ist ein Werk des Kalibers 33-04 verbaut (siehe obige Werkansicht). Obwohl dieses Exemplar unter dem Namen "ruhla quartz" verkauft wurde, sind Ähnlichkeiten mit dem goldenen Glashütte-Modell auffällig: die gleiche Form der Drücker, die Prägung "41" am Boden und schließlich der - äußerlich verleugnete - Name "Glashütte" auf dem Werk.

 

Flach, rundlich, rosa: "ruhla eurochron Quartz" für Damen. In diesem Modell ist das Kaliber 34-02 verbaut.

 

Hier ein Exemplar, welches das Kaliber 33-01 enthält mit einem Sechseck-Gehäuse im Stil des Kalibers 19-01 als "ruhla QUARTZ".

Die folgenden Bilder zeigen zahlreiche andere Farb- und Gehäusevarianten mit verschiedenen Labels (ruhla, eurochron, QLC). Ich danke Jens Hillmann für die Bilder aus seiner Sammlung.  

 

 

Von Marlies Cermak erhielt ich unten stehende Fotos verschiedener Masken für Damenuhren, vielen Dank dafür. Man beachte auch hier die Werksbezeichnung "Glashütte"!

  

 

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