mechanische Digitale

Mit dieser Uhr begann 1973 in der DDR das digitale Zeitalter. Eigentlich eine ganz normale Armbanduhr zum aufziehen, vermitteln aber die digitale Anzeige und das futuristische Gehäuse bis heute ein Gefühl von Fortschritt und Zukunft.

Das Werk 24-34 gibt es mit drei verschieden farbigen Zifferblättern und in mehreren Gehäuseformen. Die erste Serie trägt die  Aufschrift "ruhla digi 73", spätere Ausführungen hießen "ruhla digital".

Obwohl die Ganggenauigkeit (Norm: +4 bis -2 Minuten/Tag) sehr zu wünschen übrig lässt, sind Uhren dieses Typs auch exportiert worden. Sie erscheinen in dieser Art unter den Namen "Anker" oder "Karex" in wiederum etwas anderer Gestaltung.

 

Hier das Kaliber 24-34 in einem eiförmig anmutenden Gehäuse, "Diskusgehäuse" genannt. In allen mir bekannten farblichen Versionen und mit den originalen Gummiarmbändern. Sämtliche Uhren sind am Boden mit der Prägung "INOXIDABLE ELECTRONICAL TIMED  ANTIMAGNETIC" versehen.

 

Hier eine etwas edlere Variante in Gold eloxiert. Auch sie hat das damals gängige Gummiarmband, das  im Handel als "Racingarmband" bezeichnet worden ist. Dank für dieses Bild an Mario König!

 

Eine "ruhla digi 73" in blau. Auch dieses Foto stammt von Mario König. Beachten Sie auch das originale blaue Armband!

 

Die kantige Gehäuseform "ruhla digital" in blau, ebenfalls Kaliber 24-34, mit dem Standardboden des mechanischen Kalibers 24. Das verwendete Armband ist neu und optisch lediglich dem originalen "Racingarmband" nachempfunden.

 

Das Exportmodell mit hellem Zifferblatt und unter dem Namen "KAREX" unterscheidet sich technisch nicht von ihren Geschwistern des Kalibers 24-34. Der Dank für die Fotos geht an N. Böhm.


Eine klassische Gehäuseform wählte man für die Damen: diese digitalen Scheibenuhren kamen als Kaliber 24-36 in den Handel, es gibt sie auch mit blauer Maske. 

 

Im zierlichen Format einer Damenuhr mit der Aufschrift "ruhla digi" und verschraubtem Boden "Stainless Steel Back". 

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